Home
Seitennavigation
Über GENKIDO
GENKIDO Unterricht
Kursplan / Übersicht
Reiki
Qigong
Taijiquan
Grundwissen
Inhaltsverzeichnis
Aikido für Kinder
Naginata
Aikijutsu & Taijutsu
Preise Überblick
Termine / Lehrgänge
GENKIDO History
Dokumente
GENKIDO Vita
Empfohlene Links
Newsletter
Kundenmeinungen
Kontakt-Formular
Impressum


Auswirkungen des Tàijíquán

 

Wer Tàijíquán übt,

wird geschmeidig wie ein Baby,

stark wie ein Holzfäller

und gelassen wie ein Weiser.

 

Dieser alte Sinnspruch behinhaltet die Essenz des Tàijíquán. Tàijíquán-Übende haben mitunter verschiedene Motive diese alte Kunst zu studieren und zu praktizieren. Neben der kämpferischen Seite des Tàijíquán zählt auch die gesundheitsbetonende Auswirkung zum möglichen Anreiz, sich dem jahrelangen Studium zu widmen.

Über die Zeit, in der man sich mit der Materie des Tàijíquán auseinandersetzt, erkennt man, dass diese beiden Seiten nicht voneinander zu trennen sind, wenn man Tàijíquán richtig praktizieren möchte. Es kann auch gesagt werden, dass sich diese beiden Breiche als Yang und Yin zeigen und somit letztlich nicht zu trennen sind bzw. "das Gesamte" bilden.

An dieser Stelle sei zu den Auswirkungen des Yang-Bereichs des Tàijíquán, also der kämpferischen Natur, kurz angemerkt, das es sich mit dem Hintergrundwissen der im Kampf angewandten Bewegungen deutlich leichter kämpfen und schützen lässt. Natürlich ist kein "Kampfsystem" unfehlbar. Und auch im Tàijíquán werden die Anwendungen nur effektiv wenn eben auch der Yin-Bereich gelernt und angewandt wird.

Die Auswirkungen des Yin-Bereichs, also eben des Bereiches der sich deutlicher der Gesunderhaltung und Lebenspflege widmet, sind sehr umfangreich. Nicht allein deshalb, weil sich in den positiven Resultaten eine deutliche Kausalitätskette ergibt. Die eine "Gesundung" fördert die nächste "Gesundung". Natürlich passiert dies nicht allein durch das Ausführen der Bewegungen. Auch hier ist der Lebensaltag mitentscheidend (Ernährung, Lebensführung, ...) So kann man sagen (was eine wissenschaftliche Studie belegte) "Tàijíquán lässt die Zähne gesunden" bzw. schwerer erkranken, weil der Körper mit seinen Hormonhaushalt auf den gesenkten Stresspegel reagiert, sich dadurch die Mundflora (z.B. Speichelsekret, pH-Wert, ...) geringfügig anders zusammensetzen und die Zähne somit in einem anderen Milieu zu Hause sind. Ebenso kann das Zahnfleisch gesunden, die Mandeln können unter Umständen entlastet werden, der Atem frischer werden, etc... Natürlich ist Tàijíquán kein Allheilmittel. Ausgefallende, zerstörte Zähne kehren nicht wieder. Tàijíquán hat seinen größten Effekt in der Vorbeugung und in der Behebung leichterer Beschwerden. Ausnahmefälle sind zwar bekannt, gelten aber nicht als Regel. Insbesondere bei ernsten Erkrankungen, wie zum Beispiel Krebs, Arthritis, Multipler Sklerose ist es unumgänglich sich in Behandlung eines Facharztes zu begeben.Tàijíquán kann hier, nach Rücksprache mit dem Arzt, lediglich als Ergänzung dienen, nicht als direktes Heilmittel.

Die Liste der positiven Resultate eines richtigen Tàijíquánpraktizerens ist lange. Hier einige markante, durch Forschungen belegte Ergebnisse. Die Ergebnisse sind in Studien verschiedener Tàijíquán-Stile von 1995-2006 erzielt worden und in der MedLine (medizinische Datenbank) hinterlegt und öffentlich zugänglich.

eher physiologsicher Aspekt

  • positive Effekte auf das Herz-Kreislauf-System
  • größere Regulierung des Blutdrucks durch Tàijíquán als durch aerobes Training
  • bessere Atemfunktionen als in anderen Sportbereichen (Dauerlauf, Radfahren,...)
  • nach dem Ausüben des Tàijíquán wird die Herzfrequenz elastischer und der Herzschlag wird reduziert
  • Halte- und Bewegungskraft, Gleichgewichtssinn verbessern sich nachhaltig nach schon 4 Wochen
  • Körperwahrnehmeung und -koordination verbessern sich nachhaltig nach schon 4 Wochen
  • erhebliche Verringerung von Stürzen und Verletzungen im Alter nach schon 6 Monaten
  • höhere Grifffestigkeit, stabilere Beinmuskulatur
  • höhere Muskelkraft, Dehnbarkeit
  • Cholesterinwerte werden gesenkt
  • kürze Einschlafzeiten und verlängerte Durchschlafzeiten nach circa 24 Wochen
  • positive Effekte bei Arthritis (weniger Schmerzen und Steife)
  • bessere Lebenqualität bei Multipler Sklerose (verbesserte Gehgeschwindigkeit)
  • verlangsamtes Altern (Knochendichte nimmt langsamer ab, verringerter Knochenschwund) schon nach 1 Jahr
  • positive Einflüsse bei Osteoporose, Gelenkreuhma
  • Stärkung und Verbesserung des Immunsystems

eher psychologischer Aspekt

  • weniger Angstmomente, weniger chronische Angstzustände nach schon zwölf Wochen
  • allgemeines psychisches und physisches Befinden
  • mehr Lebensqualität / Selbstachtung nach Brustkrebs  schon nach 12 Wochen
  • Parkinson (Nach sechswöchigem Tàijíquán mit zwei Stunden/Woche erreichten Patienten eine Verbesserung der Symptomatik und Lebensqualität (Taggart, H.M. 2003).
  • Verbesserung der Symptomatik und Lebensqualität bei Fibromyalgie
  • ebenso nach Schlaganfällen nach schon 12 Wochen
  • Schulkinder sind deutlich weniger gestresst, haben bessere Selbst-Aufmerksamkeit und Naturverbundenheit (Wall,R.B. 2005)

Auch wenn sie keine Mediziner und Tàijíquán-Meister sind, so wissen Tàijíquán-Interessierte und Anfänger über die grundlegenden Folgen eines Tàijíquán-Trainings bescheid.

  • Die Wirkungen des Tàijíquán halten wissenschaftlichen Untersuchungen stand und zeigen sich schon nach kurzer Zeit
  • Die Wirkungen des Tàijíquán, gerade auch wegen der Gesamtkombination, sind manchmal effektiver als einzelne Sportarten (Ausdauersport, Konditionssport, Kraftsport,...)
  • Die Wirkungen des Tàijíquán zeigen nicht nur, das Tàijíquán wertvoll ist um gesund zu werden, sondern auch um gesund zu bleiben bzw. dies zu steigern
  • Die Wirkungen des Tàijíquán ergeben sich aus dem Training. Das Training ist nicht vom Alter abhängig. Also können Menschen jeden Alters mit dem Tàijíquántraining beginnen und es lebenslang fortführen.

In der klassichen Literatur sind die Auswirkungen eines regelmäßigen, andauernden korrekten Tàijíquán-Übens noch eindeutiger zusammengefasst. Die neueren Forschungen und die obengenannten aufgezählten Punkte bestätigen was im alten China schon Fakt war:

"Tàjíquán verlängert das Leben, kultiviert den Geist und verhindert Unglück". Neijing

ZurückWeiter
© GENKIDO - Asien in Deutschland